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Informationen
zu den Seminaren für ausländische Studierende
(STUBE) finden Sie hier...
Seminare
2003
18.01.2003
Brasilientag
Kindsein in Brasilien,
- 12 Jahre: Mit dem Leben fertig oder am Beginn?
Nürnberg-Mögeldorf
25.01.-02.02.03
Lateinamerikawoche
Villa Leon,
Nürnberg
08.02.03 Tagesseminar
"Kaffee - da interessiert
uns jede Bohne!"
Heimvolkshochschule Bad Alexandersbad
14.03.-16.03.03 Seminar
"Was Macht Globalisierung?"
Ev.Akademie Tutzing
02.-04.05.03 Seminar für die ganze Familie
"Kinder haben Rechte"
Lechbruck
09.-11.05.03
Frauentagung
"Frauen im Strudel der Globalisierungswelle"
Missionswerk Neuendettelsau
04.07 -06.07.03
Internationaler Evangelischer Freiwilligendienst
Vorbereitungsseminar
Missionswerk Neuendettelsau
12.07.03
Mittelamerikatag
München
16.10.-18.10.03
Bayerischer Bildungskongress zum Globalen Lernen
Akademie Dillingen
7.11.03
Studientag Lateinamerika
Der missionarische Aktionsplan der IECLB und seine Bedeutung
für uns
Caritas Pirckheimer Haus, Nürnberg
14.11.-16.11.03
Internationaler Evangelischer Freiwilligendienst
Informationsseminar
Missionswerk Neuendettelsau
21.11.-23.11.03
Internationaler Evangelischer Freiwilligendienst
Auswertungsseminar
Missionswerk Neuendettelsau
27.11.03 10.00-13.00 Uhr
Bündnis erlassjahr.de Bayern
caritas Pirckheimer Haus, Nürnberg
05.12.-07.12.03
Mission und Entwicklung-Tagung
"Was glaubst Du? Chancen der Begegnung mit anderen
Religionen"
Missionswerk Neuendettelsau
13.-15.12.03
Runder Tisch Brasilien - Tagung
"Ein Jahr Lula"
Gelnhausen
·
18.01.2003
Brasilientag
Kindsein
in Brasilien -
12 Jahre: Mit dem Leben fertig oder am Beginn?
Evang.Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-Mögeldorf, Dr. Gustav-Heinemann-Straße
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Kindsein in Brasilien
12 Jahre: Mit dem Leben fertig
oder am Beginn?
Kindheit: Zeit zum Spielen, sich geborgen fühlen, Vertrauen erfahren,
lernen für die Zukunft.... Für eine große Mehrheit
der brasilianischen Kinder jedoch bedeutet Kindheit aber vor allem, dass
sie zu Hause mitarbeiten, dass sie mit sieben oder acht Jahren schon für
den Lebensunterhalt der Familie mit aufkommen müssen, dass sie keine
Schule besuchen, und dass sie auf der Strasse mit der Realität einer
Gesellschaft konfrontiert werden, in der nur die "Stärkeren"
weiterkommen.
Welche Auswirkungen hat die ökonomische Situation auf die Kinder?
Was bedeutet das für die Zukunft Brasiliens? Welche Antworten geben
Staat und Gesellschaft auf die Probleme der Kinder? Welche Angebote und
Konzepte hat die Kirche? Wo sind wir selbst in dem System?
Mit diesen Fragen wollen wir uns am Brasilientag 2003 intensiv beschäftigen.
Eingeladen haben wir Silvia und Rolf Schünemann aus São Paulo.
Silvia ist die Leiterin der Kindertagesstätte "Casa Mateus"
in São Paulo und Rolf ist Synodalpfarrer der Südostsynode.
Der Brasilientag ist auch eine Gelegenheit, andere Personen, Gruppen
und Gemeinden, die sich mit Brasilien befassen, kennen zu lernen und Erfahrungen
auszutauschen.
Ablauf des Brasilientages
9.30 Uhr Anreise, Kaffee, Tee und Brezeln
10.00 Uhr Begrüßung und meditativer
Tageseinstieg
10.30 Uhr Vortrag und Diskussion
Kindsein in Brasilien
12 Jahre: Mit dem Leben fertig
oder am Beginn?
Referentin: Silvia Schünemann,
Leiterin der Kindertagesstätte "Casa Mateus" - São
Paulo
12.00 Uhr Mittagessen (Feijoada)
13.30 Uhr Kulturprogramm
14.00 Uhr Arbeitsgruppen:
Gruppe 1: Wirtschaft und ihr Einfluss auf die
Kinder
ReferentInnen: Silvia Schünemann und
Helmuth Neuberger
Gruppe 2: Möglichkeiten der Kindererziehung
ReferentInnen: Carla Schwingel und
Renate Käser
Gruppe 3: Angebote und Konzepte der Kirche
Referenten: Pfr. Dr. Rolf Schünemann und
Pfr. Hans Zeller
Gruppe 4: Selbstbestimmungsrecht -
"Teilhabe an gesellschaftlichen
Prozessen"
ReferentInnen: Ellen Dobberahn und
Landesjugendpfarrer
Hans-Gerd Bauer (angefragt)
16.00 Uhr Plenum
16.45 Uhr Abschluss
17.00 Uhr Ende des Brasilientages
·
08.02. 2003, 10.00 Uhr
bis 15.30 Uhr
"Kaffee - da interessiert uns jede Bohne!"
Entwicklungspolitisches Tagesseminar
In Kaffeebohnen steckt viel Aufregung - nicht nur für Kaffeetrinker.
Aufregend sind auch die Preise von Rohkaffee auf dem Weltmarkt, seine
Geschichte sowie die Umstände, unter denen er hergestellt wird.
Kaffee ist eines von vielen "Kulturgeschenken des Orients an den
Occident". War er einst das exklusive Getränk adliger Gesellschaften,
so ist sein Genuss heute allgemein verbreitet: mit 800 Tassen pro Kopf
und Jahr ist er liebstes Getränk der Deutschen. Er ist nach Erdöl
der weltweit wichtigste Exportrohstoff und wird in über 70 Ländern
rund um den Äquator angebaut. Etwa 100 Millionen Menschen sind weltweit
direkt mit Kultivierung, Transport, Verarbeitung und Vertrieb von Kaffee
beschäftigt. Viele Menschen der "Dritten Welt" leben vom
Kaffee, aber sie leben immer schlechter.
Der Weltmarktpreis für Rohkaffee sinkt seit 1999 ununterbrochen,
die Produktionskosten werden nicht mehr gedeckt, und derzeit erhalten
die Produzenten nur noch etwa die Hälfte ihrer Aufwendungen. Die
Kaffeekrise hat schwerwiegende Folgen für die Kleinbauern, die die
Einnahmeverluste finanziell nicht überstehen. In vielen Anbauländern
kommt es zu drastischer Verelendung in den Kaffeegegenden. Landflucht
und Qualitätseinbußen sind die Folgen.
Der Verein "TransFair"mit seinem Siegel für fair gehandelte
Produkte besteht seit zehn Jahren. Er setzt sich für kontinuierliche
und verlässliche Handelsbeziehungen mit kleinen Partnerorganisationen
in den kaffeeproduzierenden Ländern ein - mit wachsendem Erfolg,
aber auch mit der Notwendigkeit, sich weiter zu verbreiten.
Wir wollen uns in diesem Tagesseminar über den Stand des Fairen Kaffee-Handels
informieren. In einem "Kaffeeparcours" vollziehen wir den Weg
des Kaffees von der Plantage bis in die Tasse. Im Gespräch mit der
Referentin wollen wir diskutieren, wie unsere Beitrag im großen
Ziel des Einkaufens für eine bessere Welt aussehen kann.
Leitung: Heidi Sprügel
Referentin: Gisela Voltz, Pfarrerin, Bildungsreferentin im Kirchlichen
Entwicklungsdienst Bayern
Ort: Evang.-Luth. Heimvolkshochschule Bad Alexandersbad, Markgrafenstr.34,
95680 Bad Alexandersbad, Tel.: 09232-99390
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