|   INFO   |   BANANOS   |   CUADERNOS BANANAFAIR   |   EUROBAN   |   CHIQUITA   |

Chiquita

» Chiquita Kampagne
» Schreiben Sie an Chiquita!
» 100 Jahre krumme Dinger
» Wünsche an Chiquita
» Comunicado a la opinón público

 

Chiquita Kampagne

Kampagne gegen Chiquita läuft soeben an. Aufforderung zur Einmischung!

Faltblatt zur Chiquita Kampagne

Bestellzettel Chiquita Materialien

Muster-Pressemitteilung

Unterschriftensammlung

 

 

Kampagne gegen Chiquita läuft soeben an. Aufforderung zur Einmischung!

Gelnhausen, 8. März 1999

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,

 es ist soweit: die zu Beginn des Jahres angekündigte internationale Kampagne gegen Chiquita läuft jetzt auch in Deutschland auf Hochtouren. Neben den meisten bananenproduzierenden Ländern Lateinamerikas und den USA beteiligen sich Gewerkschaften, NROs und Basisgruppen aus 6 europäischen Ländern. Allein in Deutschland wird sie von einem breiten Aktionsbündnis aus 21 Organisationen getragen.

Zur Erinnerung: Die Kampagne wird anläßlich des 100. Geburtstages Chiquitas am 30.3.1999 lanciert und richtet sich gegen die Geschäftspraktiken des Konzerns. Die Initiative zielt darauf ab, die Arbeitsverhältnisse auf den Plantagen zu verbessern und Respekt für die Rechte von über 20.000 ArbeiterInnen und deren Gewerkschaften einzufordern. Zudem wird eine umweltverträgliche Umgestaltung der Plantagen gefordert. Dies ist vor allem in jenen Ländern Zentralamerikas notwendig, die im Herbst 1998 von den Folgen des Hurrikans Mitch betroffen waren.

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie / Euch herzlich dazu einladen, sich an dieser Kampagne, die bis zum 30.6.1999 laufen wird, aktiv zu beteiligen.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Kampagne sind mittlerweile alle Materialien bei BanaFair abrufbar. Dazu gehören u.a. Faltblätter incl. Protestpostkarten, eine Unterschriftenliste und ein Aktionsplakat (geringe Mengen sind - wie immer - umsonst zu beziehen, für größere Stückzahlen müssen wir eine Schutzgebühr erheben). Daneben gibt es ein 48 Seiten starkes Cuadernos BanaFair '100 Jahre krumme Dinger - Chiquita zum Geburtstag', eine Handreichung zur Planung von Aktionen sowie ein Hintergrunddossier ('Fact Sheet').

Beste Grüße

Boris Scharlowski

Referat Presse und Bildung


Bestellzettel

(Bitte senden Sie Ihre Bestellung per Post oder Fax (06051.836677) oder per Email an BanaFair.)

..... 50 x Faltblätter à 5 DM

..... Unterschriftenlisten (gratis)

----- Plakat à 1 DM

..... Cuadernos BanaFair '100 Jahre krumme Dinger - Chiquita zum Geburtstag'

(48 Seiten) à 7 DM

..... Handreichung zur Planung von Aktionen à 8 DM

..... Hintergrundossier ('Fact Sheet') à 6 DM

 

An

BanaFair

Langgasse 41

D-63571 Gelnhausen

(Fax: 06051.836677)

Name:

____________________________________________

Straße:

____________________________________________

Ort:

____________________________________________


Faltblatt  zur Chiquita Kampagne

 

100 Jahre Chiquita – genug krumme Dinger!

Seit einem Jahrhundert kontrollieren drei transnationale Konzerne das internationale Bananengeschäft. Chiquita, Dole und Del Monte beherrschen inzwischen 80% des Weltmarktes.

Die unrühmliche Firmengeschichte Chiquitas begann am 30.3.1899, als drei amerikanische Unternehmer die United Fruit Company gründeten. Sie wurde berühmt-berüchtigt für den ökonomischen und politischen Einfluß in den sog. ‘Bananenrepubliken’.

Für die BananenarbeiterInnen besteht 100 Jahre später kein Grund zum Feiern. Nach wir vor werden gewerkschaftlich organisierte ArbeiterInnen benachteiligt und verfolgt. Und der massive Pestizideinsatz gefährdet die Gesundheit der Menschen und die Umwelt.

"Ein kurzer Besuch beim Arbeitsministerium reicht aus, um sich von der Vielzahl der Verletzungen der Menschen- und Arbeitsrechte und der Verstöße gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation durch Chiquita zu überzeugen" sagt Gilberth Bermudez, Generalsekretär der Gewerkschaftskoordination COSIBA in Costa Rica.

Seit 1992 hat sich Chiquita in öffentlichen Stellungnahmen dem Umweltschutz verschrieben. Doch noch immer werden hochgiftige Wurmbekämpfungsmittel wie Counter oder Mocap auf den Plantagen eingesetzt. Deren Wirkstoffe werden von der Weltgesundheitsorganisation als extrem gefährlich eingestuft. Beim Einsatz von Pilzbekämpfungsmitteln aus Flugzeugen kommt es immer wieder vor, daß sich Menschen in dem eingenebelten Teil der Plantage aufhalten.

"Das Chiquita-Label steht nicht nur für geschmackliche Qualität, sondern auch für eine umfassendere Qualität im sozialen und ökologischen Bereich" so George Jaksch, Senior Direktor Chiquita Verkauf und Marketing für Deutschland, die Schweiz und Österreich. Die Bananen-Kampagne nimmt ihn beim Wort und fordert den Konzern auf:

Die unrühmliche Geschichte aufzuarbeiten und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Verhandlungen mit dem Dachverband der lateinamerikanischen Bananenarbeitergewerkschaften (COLSIBA) über die Durchsetzung von Gewerkschafts- und Arbeitsrechten zu beginnen und diese Rechte anzuerkennen.

die giftigsten Pestizide nicht länger einzusetzen und die Plantagen im Dialog mit Umweltorganisationen vor Ort umweltverträglich umzugestalten.

In den vom Hurrikan Mitch zerstörten Bananenregionen gemeinsam mit den Gewerkschaften einen tatsächlichen umwelt- und sozialverträglichen Wiederaufbau zu beginnen, der über die Maßnahmen der reinen Katastrophenhilfe hinausgeht.

Anläßlich des 100. Geburtstages von Chiquita wird derzeit in Europa, den USA und Lateinamerika eine internationale Kampagne gegen die Geschäftspraktiken des Konzerns durchgeführt. Die Initiative zielt darauf ab, die Arbeitsverhältnisse auf den Plantagen zu verbessern und Respekt für die Rechte von über 20.000 ArbeiterInnen und deren Gewerkschaften einzufordern. Zudem wird eine umweltverträgliche Umgestaltung der Plantagen gefordert. Dies ist vor allem in jenen Ländern Zentralamerikas notwendig, die im Herbst 1998 von den Folgen des Hurrikans Mitch betroffen waren. Dort sind zehntausende betroffen, haben ihren Arbeitsplatz, ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage verloren. Doch "die Konzerne versuchen, aus der Situation Nutzen zu ziehen und Verschlechterungen einzuführen, gegen die wir uns schon seit über 10 Jahren wehren" sagt Juan Funez, Präsident der Chiquita-Gewerkschaft in Honduras.

Die Bananen-Kampagne möchte die Betroffenen mit dieser Aktion unterstützen.

Machen Sie mit!

Senden Sie beiliegenden Brief an Chiquita Deutschland!

Bestellen Sie weitere Postkarten!

Unterstützen Sie die Kampagne auch finanziell (Spenden sind steuerlich absetzbar)!

Die Kampagne wird von einem breiten Bündnis von Gewerkschaften, Kirchen und Nichtregierungsorganisationen getragen.In Deutschland beteiligt sich daran die Bananen-Kampagne.

Die Bananen-Kampagne
c/o BanaFair e. V.
Langgasse 41
63571 Gelnhausen

Tel: 06051.8366-0
Fax: 06051.8366-77
mailto:banafair@t-online. de

Internet: http://www.ked-bayern.apc.de

Postbank Hannover, Konto-Nr.: 631797306, BLZ: 25010030  

Die Aktion wird unterstützt von

AG Landwirtschaft im Forum Umwelt & Entwicklung ° BanaFair ° Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung ° Brot für die Welt ° BUKO Agrar Koordination ° DGB Kreis Bremen ° FIAN ° GERMANWATCH ° Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen ° Industriegewerkschaft B.A.U ° Informationsbüro Nicaragua ° Infostelle Guatemala ° Infostelle Honduras ° Infostelle Lateinamerika ° Kirchenkreis Herne, Informationszentrum Dritte Welt ° Kirchlicher Entwicklungsdienst Bayern ° Kolumbiengruppe Nürtingen ° Nord-Süd-Netz im DGB Bildungswerk ° PAN Deutschland ° Pro Regenwald ° SÜDWIND ° Weltladen-Dachverband 

Wir danken Brot für die Welt, dem DGB Kreis Bremen und dem
Kirchlichen Entwicklungsdienst Bayern für die freundliche finanzielle Unterstützung.


 

Brief an Chiquita

Chiquita Deutschland
Herrn Brandes
Industriestr. 180
50999 Köln

Sehr geehrter Herr Brandes,

das hundertjährige Jubiläum von Chiquita ist leider kein Grund zum Feiern. Solange Ihr Unternehmen die Rechte der Beschäftigten nicht respektiert und den gesundheitsschädlichen Pestizideinsatz nicht drastisch reduziert, steht Ihr blau-gelbes Label nicht für soziale Verantwortung und Umweltverträglichkeit. Ich möchte Ihren Konzern daher auffordern, Verantwortung für die unrühmliche Firmengeschichte zu übernehmen. Erkennen Sie in Zukunft Gewerkschafts- und Arbeitsrechte an und stoppen Sie den Einsatz hochgiftiger Pestizide. Im Dialog mit Umweltorganisationen und Gewerkschaften vor Ort sowie der Bananen-Kampagne sollten Sie entsprechende Kriterien hierzu erarbeiten. Die vom Hurrikan Mitch zerstörten Bananenregionen müssen nach diesen Kriterien wieder aufgebaut werden.

Bitte informieren Sie mich über Ihre Pläne für eine bessere Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen,

Name:

Adresse:


Muster-Pressemitteilung für lokale Medien

Unterschriftenaktion des www-Weltladens zu 100 Jahre Chiquita

(Ort), den (Datum).

Im Rahmen einer Aktion des Weltladens www zum 100-jährigen Geburtstag des multinaltionalen Bananenunternehmens Chiquita unterschrieben heute xxx Personen eine Protestnote. Das Schreiben ist an die Geschäftsleitung der Firma adressiert. Darin wird Chiquita aufgefordert, Verantwortung für die belastete Firmengeschichte zu übernehmen. In Zukunft soll das Unternehmen Gewerkschafts- und Arbeitsrechte anerkennen und den Einsatz hochgiftiger Pestizide stoppen. Im Dialog mit Umweltorganisationen und Gewerkschaften vor Ort sowie der bundesdeutschen Bananen-Kampagne sollen entsprechende Kriterien hierzu erarbeitet werden. Die vom Hurrikan Mitch in Zentralamerika zerstörten Bananenregionen sollen nach diesen Kriterien wieder aufgebaut werden. Mit ihrer Unterschrift schließen sich die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen damit den Forderungen des www-Ladens, der bundesdeutschen Bananen-Kampagne sowie einem internationalen Aktionsbündnis an.

Zum Hintergrund: Anläßlich des 100. Geburtstages Chiquitas am 30.3.1999 wird derzeit in Europa, den USA und Lateinamerika eine internationale Kampagne gegen die Geschäftspraktiken des Konzerns durchgeführt. Die Initiative zielt darauf ab, die Arbeitsverhältnisse auf den Plantagen zu verbessern und Respekt für die Rechte von über 20.000 ArbeiterInnen und deren Gewerkschaften einzufordern. Zudem wird eine umweltverträgliche Umgestaltung der Plantagen gefordert. Dies ist vor allem in jenen Ländern Zentralamerikas notwendig, die im Herbst 1998 von den Folgen des Hurrikans Mitch betroffen waren. Dort haben zehntausende ihren Arbeitsplatz, ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage verloren. Doch "die Konzerne versuchen, aus der Situation Nutzen zu ziehen und Verschlechterungen einzuführen, gegen die wir uns schon seit über 10 Jahren wehren" sagt Juan Funez, Präsident der Chiquita-Gewerkschaft in Honduras.

Der www-Weltladen, die Bananen-Kampagne, ein Zusammenschluß von neun 'Dritte Welt'-Organisationen, und die Unterstützer dieses Aufrufes möchten die Betroffenen mit dieser Aktion stärken. Sie fordern Verbraucher und Verbraucherinnen auf, sich über die Situation auf den Chiquita-Plantagen zu informieren und sich an der Postkartenaktion zu beteiligen.

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

Name

Adresse

Telefon

Die Aktion wird unterstützt von: AG Landwirtschaft im Forum Umwelt & Entwicklung ° BanaFair ° Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung ° Brot für die Welt ° BUKO Agrar Koordination ° DGB Kreis Bremen ° Food First Information and Action Network (FIAN) ° GERMANWATCH ° Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen ° Industriegewerkschaft B.A.U ° Informationsbüro Nicaragua ° Infostelle Honduras ° Kirchenkreis Herne, Informationszentrum Dritte Welt ° Kirchlicher Entwicklungsdienst Bayern ° Nord-Süd-Netz im DGB Bildungswerk ° Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland ° Pro Regenwald ° SÜDWIND ° Weltladen-Dachverband


Unterschriftensammlung

An
Chiquita Deutschland
Herrn Brandes
Industriestr. 180
50999 Köln

Sehr geehrter Herr Brandes,

das hundertjährige Jubiläum von Chiquita ist leider kein Grund zum Feiern. Solange Ihr Unternehmen die Rechte der Beschäftigten nicht respektiert und den gesundheitsschädlichen Pestizideinsatz nicht drastisch reduziert, steht Ihr blau-gelbes Label nicht für soziale Verantwortung und Umweltverträglichkeit. Ich möchte Ihren Konzern daher auffordern, Verantwortung für die unrühmliche Firmengeschichte zu übernehmen. Erkennen Sie in Zukunft Gewerkschafts- und Arbeitsrechte an und stoppen Sie den Einsatz hochgiftiger Pestizide. Im Dialog mit Umweltorganisationen und Gewerkschaften vor Ort sowie der Bananen-Kampagne sollten Sie entsprechende Kriterien hierzu erarbeiten. Die vom Hurrikan Mitch zerstörten Bananenregionen müssen nach diesen Kriterien wieder aufgebaut werden.
Bitte informieren Sie mich über Ihre Pläne für eine bessere Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen,


Name

Adresse
Unterschrift

Name

Adresse

Unterschrift

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

   

Bitte zurücksenden an: Die Bananen-Kampagne, Langgasse 41, 63571 Gelnhausen,Tel.: 06051.83660, Fax.: 836677


Herzlichen Glückwunsch Chiquita!

Die Bananen-Kampagne wünscht dem Konzern

  • die Größe, endlich Verantwortung für eine unrühmliche Firmengeschichte zu übernehmen

  • den gebührenden Anstand, künftig die Grundrechte der Beschäftigten zu respektieren

  • die Einsicht, daß ein guter Neuanfang nur mit und nicht gegen die Menschen möglich ist

  • den unternehmerischen Weitblick, die natürlichen Ressourcen nicht länger zu zerstören

     


 

COMUNICADO A LA OPINION PUBLICA NACIONAL E INTERNACIONAL

CON MOTIVO DEL CENTENARIO DE LA COMPAÑÍA BANANERA CHIQUITA BRANS INTERNATIONAL (UNITED FRUIT COMPANY)

30 DE MARZO DE 1999, DÍA NACIONAL DE LUCHA POR UNA INDUSTRIA BANANERA SOCIALMENTE JUSTA

Hace 100 años la empresa United Fruit Company, hoy CHIQUITA BRANS INTERNATIONAL se asentó en nuestro país, al igual que en otros países del istmo centroamericano. En este siglo CHIQUITA BRANS INTERNATIONAL casi ha controlado la producción y comercialización del banano a nivel mundial.
La historia empresarial de CHIQUITA BRANS ha estado ligada a múltiples formas de dominación, pues su poder comercial y económico siempre ha estado estrechamente ligado a diferentes gobiernos de los Estados Unidos y a los de los países donde opera.
CHIQUITA BRANS tiene en su desgraciadamente triste historia empresarial el récord de poner y quitar gobiernos en la región centroamericana de acuerdo a sus intereses, de poner y quitar diputados y/o ministros según le convenga. Los ejemplos son muchos, valga ahora sólo recordar la invasión a Guatemala en 1954 y el derrocamiento del Gobierno de Jacobo Arbenz CHIQUITA BRANS se ha caracterizado por su actitud constante de reprimir a los trabajadores cuando estos, en su demanda de justicia social, laboral y humana han intentado organizarse, aun en los países en los que los trabajadores gozan de los derechos de libre asociación y de negociación colectiva, actúa de forma prepotente y manipuladora para evadir responsabilidades y compromisos.
En Costa Rica CHIQUITA BRANS tiene en su haber, la triste historia de todos conocida de la zona atlántica en los años 30 descrita por CALUFA en "Mamita Yunai", y en los años 80 el abandono de la zona sur, donde, después de agotar y contaminar las tierras, con el fin de satisfacer sus necesidades empresariales, dejó en el mayor desamparo, dolor e injusticia a miles de trabajadores que durante años sólo sudor, su fuerza de trabajo y sangre le entregaron a la compañía.
Mamita Yunai, al contrario de lo que muchos de nuestros compatriotas piensan, no se fue de Costa Rica pese a los millones que el gobierno del expresidente Monge le pagara. CHIQUITA BRANS INTERNATIONAL, su heredera directa, está de nuevo en la zona atlántica de nuestro país. Allí, día tras día, viola el derecho constitucional de los costarricenses (y de todos los trabajadores de este país sin distinción de procedencia), a la libertad sindical; al derecho de libre asociación, continúa persiguiendo a los trabajadores y trabajadoras que se afilian a los sindicatos; paga bajos salarios; utiliza su- contratistas como medio de eludir el pago de las garantías sociales a que tienen derecho los trabajadores en este país, impidiendo, además, la estabilidad laboral de los trabajadores y trabajadoras, mantiene y utiliza portones de "seguridad" y guardias privados para controlar a los trabajadores, manipula la opinión pública con el fin de demostrar que es una empresa ejemplar, que da empleo y contribuye al desarrollo del país y la familia costarricense.
CHIQUITA sigue contaminando los ríos, riachuelos, canales y bosques que están en sus áreas de producción. Continua aplicando agroquímicos  altamente tóxicos y dañinos para la salud de los seres humanos y el medio ambiente, produciendo un banano que sólo supuestamente en "eco-ok" para los mercados internacionales. Sus bananos son tan o más contaminados que los de otras empresas del ramo.
CHIQUITA continua despidiendo trabajadores por el sólo hecho de defender sus derechos y afiliarse a un sindicato, inventando causales de despido y otra serie de patrañas.
Frente a las organizaciones auténticas de los trabajadores bananeros, Chiquita sigue siendo prepotente, arrogante y manipuladora como lo ha sido desde hace 100 años.
Por ello, hacemos un llamado a la comunidad nacional e internacional para que continúen dando su apoyo a la justa demanda por la JUSTICIA SOCIAL en las plantaciones bananeras de CHIQUITA BRANDS en Costa Rica y Centroamérica, permitiendo la libertad sindical y la negociación colectiva en sus fincas.
También hacemos un llamado a la empresa para que al iniciar un nuevo siglo cambie de actitud y se siente a resolver con los auténticos representantes de los trabajadores y sus sindicatos las diferentes demandas de las cuales ya tiene conocimiento su alta gerencia en los EE.UU. y sus representantes nacionales. Sólo aceptando el desafío de un nuevo inicio serio, respetuoso de los derechos fundamentales de los trabajadores podremos llegar a cultivar, producir y exportar un banano socialmente justo.
Cuatro son los deseos del movimiento sindical bananero para esta empresa al cumplirse su centenario:
El CARÁCTER para asumir de una vez la responsabilidad por su poco honrosa historia empresarial
El ENTENDIMIENTO de que un nuevo inicio se puede hacer solamente con y no contra los seres humanos
La CONDUCTA DECENTE para respetar los derechos sindicales en sus plantaciones, y
La PERSPECTIVA EMPRESARIAL para no continuar destruyendo los recursos naturales y el medio ambiente. 

Coordinadora de Sindicatos Bananeros de Costa Rica (COSIBACR)
Sindicato de Trabajadores Agrícolas y de Plantaciones (SITRAP)
Sindicato de Trabajadores de la Chiriquí Land Company (SITRACHIRI)
Unión de Trabajadores Agrícolas de Limón (UTRAL)
Sindicato Unitario de Trabajadores Agrícolas y de Plantaciones (SUTAP)
Sindicato Industrial de Trabajadores Agrícolas, Ganaderos y Anexos de Heredia (SITAGAH
)